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Geschichte
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Durch den ersten Obmann Josef Gissenwehrer, Sektionsleiter Johann Strommer, Schriftführer Johann Strommer und Kassier Bela Nußbaum wurde bereits 1926 in Schattendorf ein Fußballverein ins Leben gerufen. Dieser Verein bestand bis 1934 und wurde vom 17.Dezember 1931 bis 16. Feber 1934 von Michael Strommer und Paul Grafl in den Hauptfunktionen geleitet. In den folgenden Jahren war die sportliche Tätigkeit nur gering.
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Aber 1946 wurde mit den Arbeiten am alten Sportplatz begonnen. Diese gestalteten sich als äußerst schwierig, da größere Erdbewegungen notwendig waren. Mit verlegten Feldbahngleisen und den dazugehörigen Wagen musste das Erdmaterial weggebracht werden. Die Arbeiten wurden vorerst mit freiwilligen Helfern durchgeführt. Da dies in Anbetracht der enormen Erdmassen zum Scheitern verurteilt war, wurden diese Arbeiten an die Herren Michael Pinter I, Josef Guttmann und Michael Pinter II gegen Bezahlung vergeben. Das erste Meisterschaftsspiel auf dieser Anlage wurde im Juni 1947 gegen Wiesen ausgetragen. Unmittelbar nach der Gründung des Burgenländischen Fußballverbandes gliederte sich Schattendorf diesem Landesverband an und spielte in der Meisterschaft der 2. Klasse B Mitte. Dort wurde der Verein 1948 Meister und stieg in die 1. Klasse Mitte auf, wo nach anfänglichen Schwierigkeiten durch drei Jahre hindurch je ein 4. Platz und 1953 sogar ein Meistertitel errungen werden konnte.
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Nachdem auch die Qualifikationsspiele erfolgreich abgeschlossen wurden, konnte Schattendorf in die höchste Klasse des Burgenlandes, die Landesliga, einziehen, musste aber nach einem zweijährigen Gastspiel 1955 wieder als Tabellenletzer in die 1. Klasse A Mitte zurückkehren. Einer der bekanntesten Spieler in dieser Zeit von Schattendorf war Willi Bierbaum. Im Jahr 1959 wurde mit dem Bau der Sportanlage in der Mattersburgerstraße begonnen. Eine beidseitige Kanalisation und die Errichtung einer teilweisen Abgrenzung, sowie das Abräumen der Böschung waren vorerst notwendig. Die Einfriedung vom alten Sportplatz wurde auf die neue Anlage gebracht und aufgestellt. Nach Abschluss dieser Arbeiten, bei denen viele freiwillige Arbeitsstunden erforderlich waren, wurde im Jahre 1960 die Besamung durchgeführt.
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Intensives Training unter Trainer Anton Leitgeb brachte einen sportlichen Höhenflug. Nach Abschluß der Meisterschaft 1961/62 rangierte der SV Schattendorf hinter Müllendorf auf dem hervorragenden 2.Platz in der II. Liga Nord. Im April 1962 wurde erstmals ein Spiel im Ausland (Andrashida, Ungarn) ausgetragen. Das Rückspiel gegen die Ungarn fand im Sommer statt. Bei diesem Spiel wurden 1000 Zuschauer gezählt, was damals absoluten Rekord für Schattendorf bedeutete.
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Höhepunkt des Jahres 1962 war jedoch der 5. August. An diesem Tag wurde mit einem Spiel gegen den Regionalligaverein ASKÖ Siegendorf die neue Sportplatzanlage seiner Bestimmung übergeben. Im Herbst dieses Jahres wurde mit dem Bau der Kabinen begonnen. Nach einer weniger erfolgreichen Herbstmeisterschaft in der II. Liga Nord fiel Schattendorf im Frühjahr 1963 auf den 10. Platz zurück, was gleichbedeutend mit dem Abstieg in die 1.Klasse war. Die Mannschaft erreichte 1968 den zweiten Tabellenplatz und hätte nach dem Reglement in die zweite Liga Süd aufsteigen können. Die Vereinsleitung verzichtete aber auf einen Aufstieg wegen der weiten Fahrtwege, blieb in der ersten Klasse Mitte und wurde 1968/69 mit den Spielern Fischer, Moser, Lang, Jagschitz, Schefberger, Ostermayer und Trimmel Erster und als Meister stieg nun Schattendorf in die zweite Liga Nord auf. 1971 feierte der SV Schattendorf sein 45-jähriges Jubiläum. Das Schlagerspiel aus diesem Anlass gegen den SV Hitiag Neufeld (Landesliga), der auch im Gründungsjahr 1926 in Schattendorf gastierte, endete mit einem 4:2 Sieg der Neufelder. Im Früjahr des Jahres 1972 wurde eine Einladung nach Fertöszentmiklos (Ungarn) angenommen, während das Rückspiel im Mai des gleichen Jahres stattfand. 1971/72 belegte der SV Schattendorf hinter Baumgarten und Frauenkirchen den hervorragenden 3. Tabellenrang. An diesem Erfolg hatte Trainer Robert Knotzer, welcher im Sommer 1971 vom SV Schattendorf verpflichtet wurde, großen Anteil.
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Die Vereinsleitung mit Obmann Stefan Grafl, Sektionsleiter Josef Schefberger, Schriftführer Stefan Pinter und Kassier Johann Weihnacht stützte sich auf 108 Mitglieder, von denen 63 als Spieler tätig waren. Die Vereinsfarben sind seit der Gründung Blau-Weiß.
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1979/80 wurde der SVS wieder Meister in der 1.Klasse und stieg in die 2.Liga Mitte auf. Schon im ersten Jahr wurde der SV Schattendorf auch Meister der 2.Liga Mitte und musste sich gemäß dem Regelment des BFV entsprechend in zwei Spielen gegen FC Illmitz, den Meister der 2.Liga Nord, für den Aufstieg in die Landesliga qualifizieren. Mit einem 3:0 Heimsieg und einem 2:1 Auswärtssieg schaffte der SVS den Aufstieg. Nach drei harten Jahren in der Landesliga stieg der SV Schattendorf 1984 wieder in die 2.Liga Mitte ab. In der Saison 1986/87 wurde Wolfgang Bauer als Spielertrainer verpflichtet und der Erfolg stellte sich sofort ein. Die Mannschaft wurde erneut Meister der 2. Liga Mitte und spielte ab Herbst 1987 wieder in der Landesliga. Am Meisterschaftsende 1987/88 in Burgenlands höchster Spielklasse stand der SVS am ausgezeichneten 5. Tabellenplatz. Es waren einige neue Spieler in den Kader gekommen, denn der SVS wollte stark sein und bleiben, auf dem Fußballfeld nicht ein Dorf "im Schatten" sein, sondern als Sieger hell im Sonnenlicht stehen. Trainer Wolfgang Bauer hatte eine gut eingespielte Mischung gefunden. In den nächsten beiden Saisonen erreichte der SV Schattendorf mit jeweils 3. Rängen die besten Platzierungen der Vereinsgeschichte. Unter den Fans entstand eine tolle Euphorie, es war die Geburtsstunde der "Südkurve". So schien sich der SVS auf die Tabellenspitze einschießen zu wollen. Im Sommer 1990 scheiterte die Mannschaft im ÖFB-Cup erst in der 2. Runde am damaligen Erstdivisionär Vienna mit 0:4. Zu Beginn der Meisterschaft 1990/91 war der SVS wie ausgewechselt und schon in der 6. Runde fand man sich am Tabellenende. Auch eine starke Frühjahrssaison konnte nichts mehr retten. Mit nur 6 Siegen in 30 Begegnungen lag der SV Schattendorf bei Meisterschaftsende an drittletzter Stelle und hatte abzusteigen. Was half es, dass sich der SV Schattendorf während seiner vierjährigen Landesliga-Zugehörigkeit zweimal für die Hauptrunde des ÖFB-Cups qualifizieren konnte, wenn es eben für den Verbleib in der Landesliga nicht reichte. Der bittere Gang in die 2. Liga war Realität. Auch die finanzielle Situation war mehr als bedenklich, Schuldenabbau stand nun im Vordergrund. Josef Pinter übernahm die Obmannschaft in dieser schwierigen Zeit, meisterte diese kritische Lage mit Bravour und führte den Verein schön langsam wieder aus den roten Zahlen heraus. Er war auch der Hauptprotagonist bei der Einführung des Sportler-Dorffestes. Eine Grundlage für den Neuaufbau bildete sicher auch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der frühen 90er-Jahre. Nachwuchsleiter Josef Reidinger und sein Team haben gemeinsam mit Nachwuchskoordinator Josef Guttmann ganze Arbeit geleistet. Schattendorf hat einen fantastischen Namen als Organisator von Nachwuchsturnieren. Sieben Nachwuchsmannschaften in der Saison 1995/96 fand man im Burgenland für einen Verein nicht sehr oft. Und auch noch heute kann der Verein auf seinen Nachwuchs mit Recht stolz sein. In den folgenden Jahren war der SVS fixer Bestandteil der 2. Liga Mitte. Sportlicher Höhepunkt war der Vizemeistertitel in der Saison 1996/97, Tiefpunkt der vorletzte Platz 2001/02, wobei der Abstieg in die 1. Klasse nur knapp vermieden werden konnte. Ansonsten gab es für unsere Mannschaft immer gesicherte Mittelfeldplätze. Im Mai 2006 legte Langzeitobmann Wilhelm Grafl sein Amt zurück. Rund um Obfrau Gerlinde Reidinger bildete sich eine junge, ehrgeizige Funktionärscrew mit einigen noch aktiven Spielern. Trainer Christian Rotpuller gelang es, eine schlagkräftige und zum Großteil aus Eigenbauspielern bestehende Mannschaft zu formen. Die Fans wußten das zu schätzen und trugen ihren Teil zum sportlichen Aufschwung bei. Die zu alten Landesligazeiten bereits legendär gewordene "Südkurve" feierte eine glanzvolle Wiederauferstehung. Die Saison 2007/08 ging in die Vereinsgeschichte ein. Erstmals holten sich Kampfmannschaft und Reserve gleichzeitig den Meistertitel (DOPPELMEISTER), und das in souveräner Manier. Der SV Schattendorf hat es endlich geschafft und spielt seit Herbst 2008 wieder in der Burgenlandliga.
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